Arbeit & Demokratie an der Basis
Im Gespräch mit der Arbeitsforscherin Johanna Siebert
26.04.2026 57 min
Zusammenfassung & Show Notes
Der Blick auf un- und angelernte Beschäftigung zeigt: An der Basis der Arbeitswelt mangelt es häufig an demokratischer Teilhabe. Denn dort findet das sozialpartnerschaftliche Modell in weiten Teilen keine Anwendung.
Die Folge: niedrige Löhne, systematische Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie fehlende betriebliche Mitbestimmung.
Die Folge: niedrige Löhne, systematische Verstöße gegen geltendes Arbeitsrecht, mangelnder Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie fehlende betriebliche Mitbestimmung.
Arbeitsmarktpolitische Missstände werden zu einem demokratiepolitischen Problem. Viele Beschäftigte erleben ihren Arbeitsplatz nicht als Ort der Sicherheit und kollektiven Selbstwirksamkeit, sondern als Quelle von Unsicherheit, Ohnmacht und Entwertung.
Doch ihre Anliegen sind in Politik und Gewerkschaften unterrepräsentiert und ihre Rechte unzureichend durchgesetzt.
Doch ihre Anliegen sind in Politik und Gewerkschaften unterrepräsentiert und ihre Rechte unzureichend durchgesetzt.
Vor diesem Hintergrund besteht dringender politischer Handlungsbedarf, damit die Arbeitswelt ein zentraler Ort sozialer Teilhabe und demokratischer Mitbestimmung wird.
Die Arbeitsforscherin Johanna Siebert und ihre Kollegin Mara Buchstab vom Think Tank „Das Progressive Zentrum“ haben in einem Policy Paper 24 Vorschläge unterbreitet für bessere Bedingungen an der Basis der Arbeitswelt.
Darüber spricht Johanna in dieser Folge.
Die Arbeitsforscherin Johanna Siebert und ihre Kollegin Mara Buchstab vom Think Tank „Das Progressive Zentrum“ haben in einem Policy Paper 24 Vorschläge unterbreitet für bessere Bedingungen an der Basis der Arbeitswelt.
Darüber spricht Johanna in dieser Folge.
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