(Kein) Ende von Netanjahu? Israel nach der Parlamentswahl
Im Gespräch mit Gil Shohat (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
01.11.2026 49 min
Zusammenfassung & Show Notes
Am Dienstag bestimmten die Bürgerinnen und Bürger Israels die Zusammensetzung der Knesset, dem Parlament. Die Wahl fand statt in einer Zeit, die von Krieg, Siedlerextremismus, tiefgreifender Polarisierung und einem starken Rechtsruck der jüdisch-israelischen Gesellschaft geprägt ist. Die Wahlbeteiligung war sehr hoch, denn der Wunsch vieler, vor allem im Ausland lebender Israelis war die Ablösung des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Doch die Wahl endete in einem Patt. Weder Netanjahus Likud-Partei, die stärkste Partei blieb, kann mit ihren bisherigen Koalitionspartnern weiter regieren. Ebensowenig das weltanschaulich sehr breite Oppositionsbündnis um Gadi Eizenkot - sofern es nicht auf die arabischen Parteien zugeht.
Darüber und über die vielfach zerklüftete Gesellschaft und Parteienlandschaft Israels spricht in dieser Sendung Gil Shohat. Er leitete von 2023-2026 das Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv und ist seither Referent für Westasien im Zentrum für internationalen Dialog der Stiftung.
Darüber und über die vielfach zerklüftete Gesellschaft und Parteienlandschaft Israels spricht in dieser Sendung Gil Shohat. Er leitete von 2023-2026 das Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv und ist seither Referent für Westasien im Zentrum für internationalen Dialog der Stiftung.
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