Kunst der Freiheit ist der Podcast von Benjamin-Immanuel Hoff – gemeinsam mit Katrin Petermann. Die Psychotherapeutin und der ehemalige Minister sprechen im Dialog und mit wechselnden Gästen über Kunst, Kultur und Gesellschaftspolitik. Aus progressiver Perspektive und dem Interesse am zwanglosen Zwang des besseren Arguments. Hier wird gesprochen, weil vorher schon gedacht wurde.
Die Freiheit der Kunst steht unter Druck – ebenso wie die Freiheit selbst. Auch sie ist eine Kunst und eine fragile Balance. Wie die Räume der Freiheit erweitert werden, diskutieren wir anhand spannender Themen und guten Ideen mit klugen Gästen.
Die Freiheit der Kunst steht unter Druck – ebenso wie die Freiheit selbst. Auch sie ist eine Kunst und eine fragile Balance. Wie die Räume der Freiheit erweitert werden, diskutieren wir anhand spannender Themen und guten Ideen mit klugen Gästen.
Israel, Staatsräson und die Meinungsfreiheit
Im Gespräch mit dem Staatsrechtler Prof. Dr. Florian Meinel
17.05.2026 49 min
Jüngst brachte die hessische Landesregierung dem „Entwurf eines Gesetzes zur Strafbewehrung der Leugnung des Existenzrechts des Staates Israel“ in den Bundesrat ein. Vorgesehen ist, die Leugnung des Existenzrechts Israels unter bestimmten Voraussetzungen strafrechtlich zu erfassen – eingebettet in den Tatbestand der Volksverhetzung.
Dagegen wurde erhebliche verfassungsrechtliche Kritik formuliert. Im Zentrum stehen Fragen nach Meinungsfreiheit, Staatsräson, Erinnerungspolitik und den Grenzen des Strafrechts. Besonders pointiert formulierte der Staatsrechtler Florian Meinel seine Kritik im Editorial für den Verfassungsblog unter dem Titel "Dialektik des Sonderrechts": die Begründung des Gesetzentwurfs sei „ein Dokument jener Sackgasse, in der sich der deutsche Israeldiskurs verfangen hat – verfassungsrechtlich, politisch und moralisch“.
Prof. Meinel spricht in dieser Folge mit Benjamin über die historischen Hintergründe für den Umfang und die Grenzen der im Grundgesetz geschützten Meinungsfreiheit, das sogenannte Wunsiedel-Urteil des Bundesverfassungsgerichts und seine Nachwirkungen, den hessischen Gesetzentwurf und die Frage, wie demokratische Öffentlichkeit unter Bedingungen moralischer Polarisierung funktionieren kann.
Prof. Meinel spricht in dieser Folge mit Benjamin über die historischen Hintergründe für den Umfang und die Grenzen der im Grundgesetz geschützten Meinungsfreiheit, das sogenannte Wunsiedel-Urteil des Bundesverfassungsgerichts und seine Nachwirkungen, den hessischen Gesetzentwurf und die Frage, wie demokratische Öffentlichkeit unter Bedingungen moralischer Polarisierung funktionieren kann.
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